XBMC 11.0 Eden + minimal Ubuntu 12.04 Precise Pangolin

Im folgendem zeige ich meine XBMC 11.0 aka Eden Installation mit Ubuntu 12.04 aka Precise Pangolin. Wenn ja das jemand zu schwierig ist, kann er auch einfach XBMCbuntu verwenden, welches hier zu finden ist: XBMCBuntu.
Da ich es aber eher basic mag, verwende ich die neueste Ubuntu Server Edition und installiere mir auf diesem per Hand das neuste XBMC einfach nach.

Installation Ubuntu Server

Eine detailgenaue Installation von Ubuntu werde ich jetzt hier nicht machen, nur das notwendigste.

Download des passenden ISOs von Precise Pangolin

Dann die Installation über USB mit z.B. UNetbootin, installieren über:

sudo apt-get install unetbootin

oder über die passende exe: UNetbootin

Dann einfach von USB booten und die Installation ist ziemlich straightforward.

Für die Partionierung empfehle ich folgendes:

1. Partition: 10 GB , mount Point /, Dateisystem EXT4, boot flag setzen

2. Partition: Groesse wie RAM, als SWAP nutzen

Hier empfehle ich gleich auch die Daten Partition anzulegen.

Damit es einfacher ist, sollte man gleich den OpenSSH Server mit installieren.

XBMC 11.0 Installation

Da XBMC sich seit kurzem auch im offiziellen Ubuntu 12.04 Repository befindet, kann man dieses leicht wie folgt installieren:

sudo apt-get update
sudo apt-get install xinit xbmc

Ansonsten habe ich auch eine gute Übersicht inoffizieller Repositories hier gefunden: Ubuntu – XBMC-Repository
Möchte man lieber das verwenden, lässt sich XBMC beispielsweise über folgende Befehle installieren:

sudo apt-get install python-software-properties
sudo apt-add-repository ppa:nathan-renniewaldock/xbmc-stable
sudo apt-get update
sudo apt-get install xinit xbmc

Die Installation aus den Offiziellen Quellen ist aber zu empfehlen, wenn dies möglich ist, siehe: http://wiki.ubuntuusers.de/Fremdquellen

Den Autostart von XBMC habe ich wie hier beschrieben per init Script gelöst, denn das xbmc-live Package konnte ich bei mir nicht installieren.
Das Anlegen, Anpassen der Rechte und öffnen des INIT Scriptes macht man mit folgenden Befehlen:

sudo touch /etc/init.d/xbmc
sudo chmod a+x /etc/init.d/xbmc
sudo nano /etc/init.d/xbmc

Der Datei Inhalt sollte wie folgt aussehen. Evtl. muss man den Nutzer anpassen. Bei mir heißt der Standard Nutzer einfach auch „xbmc“:

#! /bin/sh
### BEGIN INIT INFO
# Provides:          xbmc
# Required-Start:    $all
# Required-Stop:     $all
# Default-Start:     2 3 4 5
# Default-Stop:      0 1 6
# Short-Description: starts instance of XBMC
# Description:       starts instance of XBMC using start-stop-daemon and xinit
### END INIT INFO
 
############### EDIT ME ##################
 
# path to xinit exec
DAEMON=/usr/bin/xinit
 
# startup args
DAEMON_OPTS=" /usr/bin/xbmc --standalone -- :0"
 
# script name
NAME=xbmc
 
# app name
DESC=XBMC
 
# user - evtl. anpassen
RUN_AS=xbmc
 
# Path of the PID file
PID_FILE=/var/run/xbmc.pid
 
############### END EDIT ME ##################
 
test -x $DAEMON || exit 0
 
set -e
 
case "$1" in
  start)
        echo "Starting $DESC"
        start-stop-daemon --start -c $RUN_AS --background --pidfile $PID_FILE  --make-pidfile --exec $DAEMON -- $DAEMON_OPTS
        ;;
  stop)
        echo "Stopping $DESC"
        start-stop-daemon --stop --pidfile $PID_FILE
        ;;
 
  restart|force-reload)
        echo "Restarting $DESC"
        start-stop-daemon --stop --pidfile $PID_FILE
        sleep 5
        start-stop-daemon --start -c $RUN_AS --background --pidfile $PID_FILE  --make-pidfile --exec $DAEMON -- $DAEMON_OPTS
        ;;
  *)
        N=/etc/init.d/$NAME
        echo "Usage: $N {start|stop|restart|force-reload}" >&2
        exit 1
        ;;
esac
 
exit 0

Folgender Befehl führt dazu, dass das XBMC Init Script beim Neustart ausgeführt wird und XBMC startet.
Der zweite Befehl ist Optional und sollte ausgeführt werden, wenn XBMC nicht starten sollte.
Beim Ausführen kommt ein Menü, bei dem „Anyone“ ausgewählt werden muss.

sudo update-rc.d xbmc defaults
sudo dpkg-reconfigure x11-common

Das war es auch schon. Ging doch schnell und einfach, oder? 😉

6 Kommentare
  1. Daniel sagt:

    Sehr gut! Hat alles wunderbar geklappt!

    Nur die Zeile:
    sudo nano a+x /etc/init.d/xbmc

    müsste
    sudo nano /etc/init.d/xbmc
    lauten 😉

    Vielen Dank!

  2. Sven sagt:

    Ohhh….copy and paste lässt grüßen ^^

  3. Christian sagt:

    Wenn ich xbmc über apt-get installiere, werden dann die benötigten Programme für X mit installiert? Weil die Server Edition von Ubuntu ja ohne Fenstermanager aus kommt.

  4. Sven sagt:

    Ich weiss jetzt nicht, ob die Abhaengigkeiten im xbmc Paket mitangegeben sind, aber wenn du xinit gleich mit installierst, gibt es da keine Probleme mit X11.
    Ein Fenstermanager wird damit aber noch nicht installiert, aber habe ich selber auch nicht gebraucht. Wenn ich parallel ein grafisches Programm doch mal auf dem Rechner verwenden muss, mach ich das immer ueber X-Forwarding.

  5. Christian sagt:

    Okay, solange XBMC dann funktioniert. Hatte bei dir auch gelesen, dass man den jDownloader ja entsprechend auch weiter leiten kann. Daher wäre es für mich interessant gewesen zu wissen.

  6. Sven sagt:

    Ja das kann man ueber VNC machen, dafuer fehlen aber noch ein paar Pakete (xvfb, x11vnc, vnc-java). Das wichtigste dabei ist xvfb, mit diesem kann man ein zweiten virtuellen Monitor anlegen, auf dem dann JDownloader gestartet wird. Mit VNC greift man dann auf diesen drauf zu.

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